Leistungsspektrum

Tätigkeitsschwerpunkte und Ausstattungsspektrum


Diagnostik

  • Bereich U2:
    Computertomografie (CT): GE LightSpeed 64 Mehrschicht Spiral CT
    Magnetresonanztomografie (MRT): Philips Intera Power 1,5 Tesla
  • Bereich U1:
    Computertomografie (CT): GE Optimum 540 (16 Zeilen Mehrschicht Spiral CT)
    Mammografie: Mammomat 3000 Siemens mit stereotaktischem Punktionszusatz 
    Angiografie: eine digitale DSA-Anlage
    Sonografie (incl. Duplex- und Farbdopplersonografie)

 

Konventionelles Röntgen:
Nativdiagnostik (z.B. Lunge, Bauchraum, Skelett, Zahnpanorama, OP-Präparat- Diagnostik)
Kontrastdarstellung (z.B. Magen-Darm-Trakt, Phlebografie, Urogenitales System)

Interventionelle Radiologie
Schnittbildgesteuerte (CT, MRT) Biopsien aller Organbereiche
Drainagebehandlung
Sämtliche interventionellen Gefäßmaßnahmen wie z.B. Stent-Implantation, Lyse-Therapie, Embolisation, PTA (Ballondilatation)
Stereotaktische Mamma-Punktionen
CT-gesteuerte Neurolyse, Schmerztherapie wie periradiculäre Therapie und Facettenbehandlung

 

Vorbereitung und Ablauf der Untersuchungen


Die verschiedenen Diagnose- und Behandlungsverfahren der Radiologie bedürfen bestimmter Vorbereitungen und Abläufe, um ein optimales Ergebnis der Untersuchung zu garantieren. Bitte beachten Sie deshalb die Hinweise für die folgenden Untersuchungen:

 

Kontrastmittel

 

Röntgenkontrastmittel sind in den Körper eingebrachte Stoffe, die die Absorption von Röntgenstrahlen gegenüber dem umgebenden Gewebe erhöhen oder vermindern. Aus Sicht des Patienten ist es sinnvoll, die Kontrastmittel (KM) in zwei Gruppen einzuteilen:

 

  • enterale KM
  • parenterale KM

 

Die enteralen KM werden vor bzw. während der Untersuchung vom Patienten getrunken oder vom Arzt dem Patienten rektal eingeführt. Das wasserunlösliche Bariumsulfat ist das Standardkontrastmittel für die Untersuchung des Magen-Darmtraktes. Bei Vorliegen einer Kontraindikation wird das wasserlösliche Kontrastmittel (Gastrografin) eingesetzt. Untersuchungen, bei denen enterale KM appliziert werden, sind z.B.: - Kontrastdarstellung des Ösophagus (Speiseröhre), Magens, Dünndarms und Dickdarms - Computertomografie (CT)

 

Die parenteralen KM werden durch Einspritzen in eine Vene (i.v.) oder Arterie (i.a.) verabreicht. Andere Applikationsformen sind die intrathekale Gabe (Myelografie) und die direkte Gabe in einen Hohlraum (z.B.Harnblase) oder Gangsystem (z.B.Fisteldarstellung). Die größte Bedeutung haben die i.v. oder i.a. applizierten wasserlöslichen KM, die aus jodhaltigen Derivaten der Benzoesäure bestehen. Diese Substanz wird fast ausschließlich über die Nieren ausgeschieden. Untersuchungen, bei denen parenterale KM appliziert werden, sind z.B.: - Angiografie und Phlebografie (Darstellung der Gefäße) - Urografie (Darstellung der Nieren, Harnwege und Harnblase) - Computertomografie (CT)

 

Kontrastmittel in der Magnetresonanztomografie

 

Auch bei der MRT verwendet man intravenöse (i.v.) und enterale Kontrastmittel. Heute sind die gadoliniumhaltigen paramagnetischen Substanzen am besten untersucht und im Einsatz. Ihre Verträglichkeit ist insgesamt ausgezeichnet. Zur Leberuntersuchung werden Eisenpartikel eingesetzt.

 

Kontrastmittelreaktionen

 

In seltenen Fällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktion, wie z.B. Brechreiz, Juckreiz oder Hautausschlag nach KM-Gabe kommen. Extrem selten sind schwere allergische Reaktionen wie Kreislaufkollaps oder Schock. Bei Patienten mit einer bekannten KM-Allergie und bei Risiko-Patienten wird eine spezielle antiallergische Vorbehandlung durchgeführt.

 

Was muß der Arzt vor Kontrastmittel-Gabe wissen ?

 

Haben Sie früher schon KM-Untersuchungen gehabt, und welche waren es ?

 

Kontrastmittelreaktion in der Vorgeschichte

 

Eingeschränkte Nierenfunktion

 

Asthma bronchiale

 

Schilddrüsenerkrankungen

 

Schwere Herz- und Kreislauferkrankungen

 

Allergien

 

Zuckerkrankheit und die zur Behandlung eingesetzten Medikamente. Das Antidiabetikum Metformin, das in einigen Präparaten enthalten ist, soll zwei Tage vor und zwei Tage nach der KM-Gabe abgesetzt werden.

 

Metformin ist in folgenden Präparaten enthalten:

Biocos

Diabesin

Diabetase

Espa-formin

Glucobon biomo

Glucophage

Mediabet

Meglucon

Mescorit

Met

Metfogamma

Metform

Metformin

Siofor

Thiabet

 

 

 

Strahlenschutz

 

Bereits 1913 wurde von der Deutschen Röntgengesellschaft das erste Merkblatt mit „Richtlinien für den Strahlenschutz“ herausgegeben. Im Laufe der Zeit wurde der Schutz sowohl der beruflich strahlenexponierten Personen als auch der Patienten ständig verbessert. Die Gesamtbevölkerung ist einer natürlichen Strahlenbelastung aus dem Weltall, aus der Umgebung und mit der Nahrung aufgenommener Strahlung ausgesetzt.

 

Im Gegensatz zur natürlichen Strahlenbelastung führt die medizinische Strahlenanwendung in der Regel nur zu einer Teilkörperbelastung, so dass die auf den ganzen Körper umgerechneten Dosen nur einen minimalen Bruchteil der schädlichen Dosis erreichen. Eine wesentliche Dosisersparnis für Patienten wird z.B. durch auf ein Minimum reduzierte Durchleuchtungszeit erzielt. Weiter kommt der Anwendung der Bildverstärker-Fernsehtechnik eine große Rolle.

 

Abschirmung der Geschlechtsorgane mit einer Bleiplatte sowie Benutzen von speziellen Film-Folien-Systemen und Filter (besonders bei Kindern) sind wichtige Punkte. Das medizinische Personal wird in regelmäßigen Zeitabständen belehrt und die Geräte einer regelmäßigen Wartung und laufenden Kontrollen unterworfen. Eine übertriebene Strahlenfurcht ist also unbegründet

 

Diagnostische und interventionelle Radiologie

News

  • Infos für werdende Eltern Kreißsaal, Mutter-Kind-Station, Kinderzentrum: Der nächste Infoabend für werdende Mütter und Väter im WHO-Babyfreundlichen Klinikum Solingen findet am Montag, dem 26. Juni 2017, um 17:00 Uhr statt.
  • Forum Gesundheit Donnerstag, den 22. Juni, 18:00 Uhr: Experten aus den Bereichen Unfallchirurgie und Orthopädie klären Sie über Knochenbrüche im Alter und die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten an. Personalcafeteria, Anmeldung Tel.: 0212 547 0.
  • Ihre Spende hilft Besondere Kinder brauchen besondere Hilfe - dafür steht das Sozialpädiatrische Zentrum SPZ. Lernen Sie das vielfältige Angebot kennen und helfen Sie mit Ihrer Spende.
  • Angehörige pflegen... Wie das geht, das vermitteln die Trainerinnen der Familialen Pflege im neuen Kurs. Termine an den Montagen 31. Juni, 7. und 14. August, jeweils von 12:00 bis 15:00 Uhr. Anmeldung: familialepflege@klinikumsolingen.de

Zentrale Notfallambulanz

Führungen für Kinder

Zertifizierte Zentren

Einige Fachbereiche unseres Klinikums haben bereits erfolgreich Zertifizierungsverfahren abgeschlossen. Hier informieren wir Sie über die geprüfte Qualität unserer medizinischen Leistung.

Weitere Einrichtungen

Das medizinische Leistungsspektrum des Klinikums wird durch verschiedene spezialisierte Einrichtungen ergänzt. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über das umfangreiche Angebot unseres Hauses.

Kooperationen

Im Rahmen des Campus-Konzeptes kooperiert das Klinikum mit mehreren externen Partnern. Erfahren Sie mehr über unser Engagement und die Vorteile, die sich aus dieser Zusammenarbeit für Sie ergeben.